1. Spargelfest 1925
Am Sonntag, dem 28. Juni 1925, wurde Dudenhofen Schauplatz eines denkwürdigen Ereignisses, das seither nicht nur einen festen Platz in der Geschichte der Gemeinde einnimmt, sondern zugleich auch den ausgeprägten Gemeinschaftssinn der Dudenhofener Vereine symbolisiert: Das erste Spargelfest das Jung und Alt gleichermaßen begeisterte ...
Die nachfolgende Fotogalerie gewährt lebendige und authentische Einblicke in die damalige Festkultur und die Ausgestaltung des Dudenhofener "Nationalfestes".
Den Jubiläumsbericht "100 Jahre Spargelfest - Historische Rekonstruktion einer dörflichen Tradition" finden Sie unter "Typisch Duddehofe"
Programmheft
Spargelfest Dudenhofen 1925
Beim Aufstellen zum Festumzug: Reiterformation
(vermutlich an der Iggelheimer Straße)
Spargelfest Dudenhofen 1925
Beim Aufstellen zum Festumzug: Festwagen „Beim Spargelstechen“
(vermutlich an der Iggelheimer Straße)
Spargelfest Dudenhofen 1925
Beim Aufstellen zum Festumzug
(vermutlich an der Iggelheimer Straße)
Spargelfest Dudenhofen 1925
Festwagen: „Spargel gedüngt mit Harnstoff“ (I)
(Bei der Aufstellung: vermutlich an der Iggelheimer Straße)
Spargelfest Dudenhofen 1925
Festwagen: „Riesenspargel“ (II)
(Bei der Aufstellung: vermutlich an der Iggelheimer Straße)
Spargelfest Dudenhofen 1925
Festwagen: „Schwan mit Zitter“ (dahinter Riesenspargel I "Harnstoff")
(Bei der Aufstellung: vermutlich an der Iggelheimer Straße)
Spargelfest Dudenhofen 1925
Festwagen: “Spargel und Kilianswein soll unsere Zukunft sein“
(Bei der Aufstellung: vermutlich an der Iggelheimer Straße)
Spargelfest Dudenhofen 1925
Festwagen
links: vermutlich mit Fest-/Ehrenausschuss
rechts: vermutlich mit den Erbauern
Spargelfest Dudenhofen 1925
Festumzug: Abordnung weißgekleideter Mädchen mit Spargelbündel – dahinter Festausschuss – danach Feuerwehrkommando zu Wagen
(Speyerer Straße in Richtung Gommersheimer Straße; Gasthaus „Zum Ochsen“)
Spargelfest Dudenhofen 1925
Festumzug: Feuerwehrkommando zu Wagen – danach Musikkapelle
(Speyerer Straße in Richtung Gommersheimer Straße; Gasthaus „Zum Ochsen“)
Spargelfest Dudenhofen 1925
Festumzug: Wagen Reiterverein – dahinter Mandolinen-Club –
danach „Schwan mit Zitter“ – danach Riesenspargel (I)
(Speyerer Straße in Richtung Gommersheimer Straße; Gasthaus „Zum Ochsen“)
Spargelfest Dudenhofen 1925
Festumzug: Mandolinen-Club – danach „Schwan mit Zitter“ –
dahinter Riesenspargel (I)
(Speyerer Straße in Richtung Gommersheimer Straße; Gasthaus „Zum Ochsen“)
Spargelfest Dudenhofen 1925
Festwagen: „Spargel gedüngt mit Harnstoff“ (I) –
danach Turner – danach Riesenspargel (II)
(Speyerer Straße in Richtung Gommersheimer Straße; Gasthaus (Zum Ochsen“)
Spargelfest Dudenhofen 1925
Festwagen: „Riesenspargel“ (II)
(Speyerer Straße in Richtung Gommersheimer Straße;
Gasthaus „Zum Ochsen“)
Spargelfest Dudenhofen 1925
Festwagen: „Schwan mit Zitter“ (dahinter Riesenspargel I)
(Gommersheimer Straße vor Gasthaus „Zum grünen Baum)
Spargelfest Dudenhofen 1925
Festwagen: Indischer Geflügelhof
(Gommersheimer Straße vor Gasthaus „Zum grünen Baum)
Spargelfest Dudenhofen 1925
Festwagen: “Spargel und Kilianswein soll unsere Zukunft sein“
(Landauer Straße in Richtung Neustadter Straße; Gasthaus „Zum Ochsen)
Spargelfest Dudenhofen 1925
Festwagen: „Spargel gedüngt mit Harnstoff“ (I)
(Landauer Straße in Richtung Neustadter Straße; Gasthaus „Zum Ochsen“
Spargelfest Dudenhofen 1925
Festwagen (vermutlich Zugende):
(Landauer Straße in Richtung Neustadter Straße; Gasthaus „Zum Ochsen)
Spargelfest Dudenhofen 1925
Riesenspargel (III): „Der Spargel der Zukunft“
Festwagen des MGV „Cäcilia“ mit Polizeidiener Lorenz Beck mit Hellebarde
(Iggelheimer-Straße – Dorfeinwärts; links: Wirtschaft „Waldhof“)
1. Spargelfest Dudenhofen 1925
Programmheft
(erste Seite)
Wirtschafts- und Gasthauskultur
Seit jeher prägt die Wirtschafts- und Gasthauskultur das Ortsleben Dudenhofens. Sie konzentrierte sich räumlich vor allem rund um die Kirche und die Ortsmitte. Zwar wird eine Wirtschaft namentlich erst in der Schatzungsliste von 1626 erwähnt – die „Herberge zum Schwert“ des Georg Schäffer (Wisschöffer) –, doch bereits Pfarrer Behmer (1499–1532) klagte über die Trunksucht der örtlichen Bauern. Schon damals sollen zudem zahlreiche trinkfreudige und krakeelende Speyerer den Weg in die Dudenhofener Wirtshäuser gefunden haben. Im Jahr 1725 existierten bei rund 400 Einwohnern bereits sechs Gasthäuser (Lamm, Adler, Ochsen, Blume, Hirsch und Krone).
Die Wirtshäuser waren stets eng mit dem Vereinswesen und der Alltagskultur verbunden: Sie dienten zum gegenseitigen Austausch, als Gründungsorte und Tagungsstätten, als Tanzlokale während der Kerwe, und übernahmen im Laufe der Zeit auch Funktionen als Poststelle, Hotel, Kino oder Herberge.
Eine ausführliche Darstellung der Dudenhofener „Wirtschaftsgeschichte“ finden Sie im Bereich „Beiträge“ (Rubrik "Menschen & Arbeit").
Einen digitalen Spaziergang zu den historischen Orten des geselligen Lebens in Dudenhofen bietet zudem unsere Ortsrundgang-Karte auf Google Maps (alternativ QR-Code unten).