Eine kurze Dorfchronik

Urkundlich wird Dudenhofen 1156 zum ersten Male erwähnt. Am 8. Januar dieses Jahres nahm Kaiser Friedrich Barbarossa - er weilte damals in Speyer - das Kloster Maulbronn unter seinen Schutz und bestätigte ihm u. a. „terram in Tutenhoven": Land in Dudenhofen. 
Er bekräftigte damit die Schenkungsurkunde des Speyerer Bischofs Günther Graf von Henneberg, der zuvor am 27.12.1155 einen Vorratshof mit 1200 Schafen an Dudenhofen übertrug.  
    

Der Name Dudenhofen geht mit großer Wahrscheinlichkeit auf den Rufnamen Dudo, Dodo, Duodo zurück. Dafür seien einige Beispiele angeführt:
1111 Graf Dodo, 1163/64 Dudo, ein Speyerer Geistlicher, 1361 Dudo, Domkeller, 1321 Emercho dictus (genannt) Dudo, 1361 Henlinus dictus Dude, 1412 Johannes Dudin von Hausen, Dompräbendar. Demnach würde der Dorfname „zuo den Dudinhoven" — zu bzw. bei den Höfen des Dudo bedeuten. Die Funde aus Dudenhofen bezeugen, daß der Ort schon vor Christi Geburt besiedelt war. Hinzu kommt die Nähe von Speyer, mit dessen Schicksal die Gemeinde, wie kein anderer Ort in der Umgebung, verbunden war und blieb. Mit Speyer teilte Dudenhofen gute und schlechte Zeiten, wie das bei so nahen beieinanderliegenden Gemeinden nicht weiter verwunderlich ist.
  

Wie schon erwähnt, tritt der Name Maulbronn schon 1156 in Dudenhofen auf. Er blieb mit der Geschichte des Dorfes bis zur französischen Revolution verbunden, und noch heute erinnern die hie und da in der Gemarkung stehenden Gütersteine mit den Zeichen des Klosters — Abtsstab und den Buchstaben M oder MB — an diese längst vergangene Zeit. Im Laufe der Jahrhunderte brachte Maulbronn den ganzen westlichen Teil der Dudenhofener Gemarkung in seinen Besitz. Das Dorf selbst lag auf dem Territorium der freien Reichsstadt Speyer. Dieser Umstand trug dazu bei, daß es zwischen beiden immer wieder zu Streitereien kam. 

Vorbemerkung zur Chronik

Die nachfolgende Chronik der Dudenhofener Geschichte beansprucht nicht für sich, vollständig und frei von Fehlern zu sein. Sie wird laufend erweitert und, sollten Irrtümer bekannt werden, nach entsprechender fachlicher Prüfung auch verbessert. Sollten Sie beim Lesen Fehler entdecken, so würden wir uns über eine kurze Nachricht von Ihnen freuen ! 
    
Die Zeittafel wurde auf Grund wissenschaftlicher Forschungen und Erkenntnisse erstellt / zusammengetragen. Grundlage hierfür waren insbesondere folgende Publikationen:
    

  • Fritz Klotz - Ortsgeschichte der Gemeinde Dudenhofen
  • 850 Jahre Ersterwähnung Dudenhofen; Bd. 7 Schriften des Heimatvereins; Hrsg. v. Karl Heinz Debus (S. 186 - 230)
  • 400 Chorgesang in Dudenhofen, Bd. 4 Schriften des Heimatvereins, Hrsg. v. Karl Heinz Debus (S. 179 - 187) 

         

Die Ereignisse der Gesamtgeschichte sind in der Regel bewusst nicht aufgenommen, auch wenn dies im Einzelfall im geschichtlichen bzw. zeitlichen Kontext sinnvoll erscheinen würden. Die Reihenfolge der Ereignisse innerhalb eines Jahres stellen keine Wertung dar und ist rein zufällig.  
     
Die mit [*cke] versehenen Daten und Einträge sind aufgrund einschlägiger Quellen nachgetragen, fortgeschrieben, bzw. ergänzt worden.
     
Stand: 07/2023
Clemens Keller

1155-1299

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1155:
Schenkung verschiedener Höfe durch den Bischof von Speyer an das Kloster Maulbronn, darunter auch Dudenhofen (Dutenhouen).
Urkunde vom 27.12.1155

1156

Kaiser Friedrich I. [Barbarossa] bestätigt (am 8.1.1156) dem Kloster Maulbronn seinen Besitz, darunter auch Ländereien in Dudenhofen 


1177:

Papst Alexander III. nimmt das Zisterzienserkloster Maulbronn mit Besitzungen, darunter auch das Weideland zu Dudenhofen (Totinhouen) in seinen Schutz. 


1226

Kloster Maulbronn pachtet Weideland in Dudenhofen 


1228

Vergleich des Klosters Maulbronn mit dem Stift St. Guido zu Speyer über Seen, Hölzer, Ländereien und Fischgerechtsame in Dudenhofen (Dudenhoue). 


1245

Papst Innozenz IV. bestätigt dem Kloster Maulbronn seinen Besitz, darunter Dudenhofen. 


1257

In einem Vertrag des Klosters Maulbronn werden als Zeuge genannt Bruder Cunradus de Dutenhofen (Konventual in Maulbronn, verantwortlich für die Güter in Dudenhofen). 


1259

Papst Alexander IV. bestätigt dem Kloster Maulbronn seinen Besitz, darunter Dudenhofen (Dudenhoven) 


1273

Bernhoh, Stiftsherr zu St. German Speyer, bedenkt testamentarisch unter anderem auch die Klausnerinnen in Dudenhofen mit fünf Unzen. 


1292

In einem nicht näher bezeichneten Rechtsgeschäft zwischen dem Domglöckner und den Speyerer Kapellherrn wird ein Grundstück neben der Kirche in Dudenhofen genannt.
[sh. dazu auch 1392; Hinweis auf Ersterwähnung des Pfarrpatrons]

  
1293

In der Auseinandersetzung zwischen der Stadt Speyer und dem Bischof untersagt - nach Vorbringen der Stadt - der Bischof u.a. den Unteranen in Dudenhofen zu Speyer Recht zu suchen und zu nehmen. 


1294

Die Stadt Speyer erlangt Rechsunmittelbarkeit und soll Dorf und Gemarkung Dudenhofen dem Stadtgebiet zugeschlagen haben.

1300-1499

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1306:

Die Witwe des alten Hans von Hirschhorn verkauft dem Kloster Maulbronn ihren Hof in Dudenhofen.

1310:

Der Speyerer Bürger Heinrich von der Salzgasse bedenkt testamentarisch unter anderem auch Klausnerinnen in Dudenhofen mit vier Pfennigen (solidi).

1323:

Das Kloster Maulbronn übergibt dem Eberhart von Dudenhofen (Totenhoven) und seinen zwei Söhnen einen Hof und den Spitz genannten Busch in Dudenhofen gegen eine jährliche Gült von 200 Malter roggen und gegen sechs Pfund Heller.

1328:

Die Richter des bischöflichen Hofs zu Speyer verurteilen Eberhard von Dudenhofen (Dutenhoven) zur Lieferung von 14 Malter Korn.

1330:

Seelbuch des Georgenspitals in Speyer. darin Eintrag: In Dutdinhouen gibt Heinrich, genannt Bruch, zehn Denare für Haus und Garten.

1339:

erste Erwähnung eines Plebans (Landpfarrers) in Dudenhofen

1363:

Das Kloster Maulbronn brachte 100 Morgen Ackerland in Dudenhofen in seinen Besitz.

1382:

König Wenzel gebietet Hermann von Hohenfels, der die Stadt Speyer an der Nutzung der Mühlen und Güter zu Dudenhofen gehindert hat, den Schaden wieder gutzumachen.

1385:

Der Speyerer Fischer Werher Steinumsack besitze einen halben Fischwoog (Wag) in Dudenhofen

1392:

- Ersterwähnung des Pfarrpatrons St. Gangolf in Dudenhofen (1392 oder 1395)
[Vgl. dazu aber auch "Renate Engels in Palatia Sacra", die das Jahr 1292 als Jahr der Ersterwähnung der Kirche benennt]
- Ersterwähnung eines Schultheißen (Bürgermeister, niedere Gerichtsbarkeit) in Dudenhofen (Heinrich Schifferstädter)
 

1395:

- Spende für ein Bild des heiligen Gangolf
- Der Pleban (Pfarrer David) bezieht Naturalien aus einem Vergleich / einer Vereinbarung mit dem Bischof von Speyer

1398:

- Graf Emich von Leiningen plündert Dudenhofen
- Ein Flehsser von Dudenhofen wird in einer Speyerer Grundstücksangelegenheit als Angrenzer genannt.
 

um/nach 1400:

der Dudenhofener Rat ist mit 7 Schöffen besetzt

1407:
Stiftdekan Johann von Wytzstad und das Kapitel des Kollegialstifts St. Germann vor Speyer verkaufen Bischof Raban von Speyer (Spire) eine Mahlmühle auf dem Bach unterhalb von Dudenhofen (nydewenddig Dudenhofen vff der Bache), die Wingertmühle (wingart muhle) genannt.

1415:
Müller Fritz von Dudenhofen erhält die Mühle des Klosters Heilsbruck bei Edenkoben, vormals Harthausen, in Harthausen.
 

1419:

strittige Forderung Dudenhofens nach eigener Gemarkung

1421 oder 1423:

Errichtung der Dudenhofener Warte (1443 wurde der Holzbau durch Steinbau ersetzt)
  

1425:

Johann Gertener von Dudenhofen und andere versprechen eine reihum fällige jährliche Zinsleistung an das Stift St. German in Speyer

1427:
Nennung eines Pfarrhauses für Dudenhofen
 
1440:
Vertragliche Regelung zwischen dem Bischof von Speyer und der Stadt Speyer, wonach die Landwehr mit den Warten bestehen bleiben soll, die Dudenhofener aber nach wie vor ihr Vieh bis an die Mauern der Stadt Speyer weiden dürfen.

1442:
Die Schöffen von Bühl und Iggelheim geben zu Protokollm dass Dudenhofen früher keine eigene Gemarkung besessen habe.
   

1442:

Erwähnung eines Schäfers in Dudenhofen

1443:
Ersetzung der 1421/1423 errichteten hölzernen Dudenhofener Warte durch einen Steinbau
 

1455:

in einem Rechtsstreit mit dem Kloster Maulbronn bekommt das Domkapitel den Zehnt zugesprochen

1460:

Die Stadt Speyer und die Kurpfalz plündern Dudenhofen

1490:

Plünderung im Schloß in Neibsheim und Abführung des Raubs nach Dudenhofen

1496:

Heinrich Gießen in Köln immatrikuliert (erster Student aus Dudenhofen)

1461-1498:

Pfarrer Magister Hans Hoersch aus Dinkelsbühl

1499

Berufung des Plebans durch den Bischof

vor 1500:

die Dudenhofener Gemarkung wird aus der Speyers offiziell herausgelöst

1500-1699

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nach 1500:

Meßstiftung am Marienaltar in Dudenhofen


1504:

Sebastianusaltar links in der Kirche (Stiftung einer Wochenmesse durch den Schultheiß)


1503-1505:

Landshuter Erbfolgekrieg


1519:

Bischof bestätigt eine Salvestiftung in Dudenhofen


1522:

Das Kloster Maulbronn gibt seinen besitz in Dudenhofen der Gemeinde in Erbbestand (Erbpacht)


1525:

- Dudenhofen beteiligt sich nicht am Bauernkrieg
 - die Pfarrei Dudenhofen wird Filiale von Heiligenstein


1526:

Pfarrhausbau in Dudenhofen, Kirche untersteht dem Kreuzaltar im Speyerer Dom


1527:

der Pleban von Dudenhofen beansprucht den kleinen Zehnten (Erbsen, Bohnen etc.)


1530:

Anstellung eines Gemeindehirten in Dudenhofen


1532:

kurzfristig Protestanten in Dudenhofen (?)


1550:

erneute Weihe des Sebastiansaltars in Dudenhofen


1556:

Reichskammergericht Speyer spricht Dudenhofen im Weidestreit mit der Stadt Speyer einen Weidebezirk gegenüber der Stadt Speyer zu


1580:

Die Speyerer Karmeliter erhalten die Pfarrei Dudenhofen


1599:

Kurpfalz lässt in Dudenhofen Kreuze niederreißen


1603:

Erhebung der Türkensteuer (erste Einwohnerliste von Dudenhofen); (Oberschultheiß Wachsmut)


seit 1605:

Verwesung der Pfarrer Dudenhofen durch Franziskaner (Speyer)


1614:

Fielen 200 kurpfälzische Schützen in Dudenhofen ein, um einen Hans Damian festzunehmen. Die Schätzungsliste von 1603 führt tatsächlich einen "Hans Damian" an.


1621:

Besetzten die Spanier unsere Heimat, dann Ernst von Mansfeld, der besonders die bischöflichen Dörfer, auch Dudenhofen, verwüstete


1622:

Kaiserliche in Dudenhofen


1632:

Schweden -Kaiserliche- Schweden in Dudenhofen


1634:

Franzosen in Dudenhofen


1639:

Kämpfe in Dudenhofen


1648:

Ankauf von Liegenschaften in Dudenhofen durch Speyer


1644-1650:

Franzosen in Dudenhofen


1663-1664:

Wiederherstellung der Kirche


1666:

Pestartige Erkrankungen


1674-1676:

Kaiserliche und Franzosen lagern bei Dudenhofen


1689:

auch Dudenhofen niedergebrannt

1700-1899

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1703:

Schlacht am Speyerbach


1704:

Kaiserliche lagern bei Dudenhofen


1709:

Kaiserliche lagern zwischen Dudenhofen und Speyer zwischen den beiden Bächen


1713:

Große Not durch Fouragelieferungen an die Heere


1716:

Speyerer Bauernkrieg: Dudenhofen besetzt Speyer


bis 1722:

Verwesung der Pfarrei Dudenhofen durch Franziskaner (Speyer)


ab 1722:

wieder Weltgeistliche, kein Pfarrhaus, Pfarrer wohnt unter unwürdigsten Bedingungen im Wirtshaus


1723:

- Weihe dreier Altäre in der Kirche in Dudenhofen
 - Nachtwächter in Dudenhofen


1725:

Annahme einer Hebamme in Dudenhofen


1730:

französische Belagerung Philippsburgs, Truppen in Dudenhofen


1742 ff.:

Räuberunwesen auch in Dudenhofen


1755:

neues Pfarrhaus


1759-1762:

Französische Truppen in Dudenhofen


1769:

Weidestreit mit Speyer (Streitwald)


1770:

Bau einer neuen Pfarrkirche in Dudenhofen


1792-1796:

- Franzosen rücken auch in Dudenhofen ein
 - Franzosen und Kaiserliche abwechselnd in Dudenhofen (Frohndienste der Dudenhofener)


1803:

Beschlagnahmung und anschließende Verpachtung, sodann Versteigerung von Kirchengut (Affiches), auch in Dudenhofen


1810:

Napoleons Hochzeit mit Wettkämpfen, auch in Dudenhofen


1812:

neues Schulhaus in Dudenhofen


1819:

Kirche in Dudenhofen erhält Hochaltar


1819-1820:

Auflösung der Ganerb


1820:

Pfarrer von Dudenhofen Nikolaus Weis, später Bischof von Speyer


1828:

Versteinung der Gemarkung


1829:

Durchreise König Ludwigs I. von Bayern durch Dudenhofen


1830:

Bau einer neuen Knabenschule


1833:

Anschaffung einer Feuerspritze


1848:

Einmarsch der Preußen (Dudenhofen beteiligt sich nicht am 1848er Aufstand)


1851:

Die Kirche erhält drei neue Glocken


1852:

Plan eines Waisenhauses in Dudenhofen (Landstuhl erhält jedoch den Zuschlag)


1853:

- Gründung des Kirchenchores St. Cäcilia
- Gründung des MGV Cäcilia


1854:

Errichtung Tabakschuppen


1855:

- Schulschwestern in Dudenhofen
- Fertigstellung der Flurkapelle in Dudenhofen


1856:

Fassung der drei Altäre der Kirche in Dudenhofen


1864:

Bau des Gemeindehauses in Dudenhofen


1866:

Im September sind die 5. Chevaulegers und das 12. Infrantrie-Regiment einquartiert


1877-1878:

- Feierliches Schlußamt in der alten Kirche (25.07.1877)
- Bau einer neuen katholischen Kirche in Dudenhofen 
  (Weihe durch Bischof von Ehrler am 20.10.1878)


1880:

Gründung der Feuerwehr


1884:

Anschaffung einer vierrädrige Feuerspritze


1897:

Gründung des Turnvereins


1899:

- Niederbronner Schwestern in Dudenhofen
 - Gründung des Elisabethenvereins

1900-1999

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1900:

- Einwohnerzahl: 1972 (1959 Katholiken und 13 Protestanten)
- Einweihung Mädchenschulhaus am 04.02.1900
   

1903

- Gründung der Liedertafel am 13.06.1903 (Vereinslokal: "Grüner Baum")
- Gründung des Obstbauvereins (Vereinslokal: "Zum Hirsch")

 
1905:
Die Lokalbahn, von Speyer nach Neustadt, fährt am 26.08.1905 an Dudenhofen vorbei.
   
1906:

Einsetzung der Glasfenster in der Kirche 


1908

Gründung des Radfahrvereins (Vereinslokal: "Weinberg")

 
1914

- Elektrisches Licht in Dudenhofen
- Friedhofskapelle und Friedhofserweiterung 

 
1916: 

Gründung des katholischen Jungmännervereins (Vereinslokal: "Ochsen")

 
1917

Einschmelzung der Kirchenglocken 


1918

- Waffenstillstand am 9.11.1918; 64 Gefallene, 12 Vermisste
- Dudenhofen in der französischen Besatzungszone (Einzug der Franzosen am 6.12.1918)

 
1919

- Dudenhofen ab 01.01. eigener Haltepunkt am Pfefferminzbähnel
 - Bau der Radrennbahn 

 
1920

- Gründung des Fußballvereins
- Gründung Ringer- und Stemmclub
- Kirche wird neu ausgemalt 


1922

Gründung des Geflügelzuchtvereins 


1923

Kirche erhält vier neue Glocken 


1924

Einweihung des Kriegerdenkmals am 26.10.1924

 
1925

- Erstes Spargelfest am 28.07.1925
- Bau der Turnhalle (heute Festhalle) 
- 50. Stiftungsfest der Feuerwehr
- Baugebiet "Grumbeerfeld"

 
1926

- Gründung des Tabakbauvereins
- Gründung des Katholischen Arbeitervereins 

     
1927

Gründung der DJK (Vereinslokal: "Grüner Baum")

 
1928

Gründung der Schützengesellschaft 


1931

Isidor Markus Emanuel wird Kaplan in Dudenhofen, später Bischof von Speyer 


1934

Gründung der Schönstattfamilie, Mütterverein und Marianischer Jungfrauenkongregation 


1936:
Anlegung des Schieß- und Exerzierplatzes
 
23.12.1940:
Bis zum 05.05.1942 werden im Rüstungsbetrieb der Firma J. Walter Söhne insgesamt 60 französische Kriegsgefangene eingesetzt. Die ersten 25 davon treffen in Dudenhofen am 23.12.1940 ein. [*cke]

13.04.1942:
Bis Kriegsende Mai 1945 werden im Rüstungsbetrieb der Firma J. Walter Söhne insgesamt 266 Ostarbeiterinnen - allesamt aus dem Osten der heutigen Ukraine – eingesetzt. Die ersten 80 treffen am 13.04.1942 in Dudenhofen ein, weitere 87 folgen bis Ende 1942, 71 im Jahre 1943, 26 im Jahr 1944 und 2 weitere noch im Jahr 1945. [*cke]
 
1945

- Am 23.März, gegen Abend, wird das Dorf beschossen. Ca. 50 Granateinschläge.
- Am 24.März Einzug der Amerikaner, Einquartierungen, starke Beschädigungen der   gemeindeeigenen Häuser (Schulhaus, Gemeindehaus.)
- Kapitulationsvertrag am 7. Mai; 171 Gefallene, 7 Ziviltote
   
1946

Gründung der Kolpingsfamilie Dudenhofen 


1948

- Gründung des Bauernvereins
- Baugebiet "nördlich des Woogbachs", 231 Wohnhäuser wurden in dieser Zeit erbaut. 

 
1949

Gründung des VdK, auch Ortsgruppe Dudenhofen 


1950:
3.150 Einwohner

1952

- Gründung des Ortskartells der elf Dudenhofener Vereine
- Gasanschluss am 21.08.1952

 
1953

Gründung des Brieftaubenzuchtvereins 


1954

Bau eines Kindergartens in der Johann-Walter-Straße (ehem. Bahnhof-Straße)

 
1955

- Gründung der Katholischen Frauengemeinschaft
- Gründung des Evangelischen Frauenkreises
- Erdölförderung seit Karfreitag; täglich 4000 Liter
- Brücke über den Speyerbach (in den Dreißig Morgen) erbaut
- Sparkassenzweigstelle in Dudenhofen 

 
1956

- 02.06.1956: Letzte Fahrt des legendären "Pfefferminzbähnels" durch Dudenhofen [*cke]
- Gründung des Natur- und Vogelschutzvereins 


1958

Errichtung und Inbetriebnahme des Wasserwerks am 30.09.1958

 
1961

- Einweihung der Evangelischen Kirche am 01.10.1961
- Schulhausneubau (Iggelheimer Straße)


1965

Gründung des Fanfarenzugs Jungkolping 


1967

Gründung des Sportangler-Clubs 


1968

Gründung des Evangelischen Singkreises 


1969

Gründung der Blaskapelle 


1970:
3924 Einwohner

1971

Errichtung der Verbandsgemeinde Dudenhofen (mit den Ortsgemeinden Dudenhofen, Harthausen, Hanhofen) 

 
1972:
Baugebiet "Süd" Erschließung
   
1973

- Nach einem Beschluss des Gemeinderates im November 1972 wird der alte Bahnhof am
  17.01.1973 abgerissen [*cke]
- Gründung des Pfälzerwald-Vereins
- Umbau der Festhalle durch Gemeinderäte
- Rathausneubau 

 
1974:
- Baugebiet "Ost"
- Modellspielplatz "Trimmparcours" errichtet
- Trimm-dich-Pfad angelegt
 
1975

- Partnerschaft mit Martell / Südtirol 
- Gründung Tennisclub

 
1976:
Baugebiet "West"

1977:
Fußgängerbrücke "Bolig"

1978

Gründung des kommunalen Kindergartens in der Schubertstraße

 
1979

- Fertigstellung der Umgehungsstraße (B 39)
- Trafostation "Neustadter Straße" 

 
1980

- Einwohner: 5114
- Gründung der Seniorentanzgruppe der Katholischen Frauengemeinschaft 
- Volksbank Ecke Neustadter- und Speyerer Straße (ehem. Wirtschaft zum "Ochsen")
- Erweiterung kommunaler Kindergarten

   
1981

- Forst- und Bauhof (Neubau)
- Protestantische Gemeinde rechtlich selbständig
 
1983:
- Grillhütte
- Brückenneubau B39, Neustadter Straße
- Gründung des Waldbauvereins (28.10.)

 
1984:
- Gründung Förderkreis "St. Florian"
- Brücke am "Badeplatz"
- Spielplatz "Baugebiet West"
- Bau des HL-Marktes, später "Penny-Markt" an der Speyerer Straße
   
1985

Umgestaltung Rathausplatz 


1986

Einweihung neuer Rasensportplatz

 
1987:
Speyerbachsanierung

1988:
- Gründung Verein der Freunde der Clemens-Beck-Schule am 03.10.1988
- Baugebiet "Am Hofgraben"
 
1989

- Gründung Ruanda-Arbeitskreis der Kolpingsfamilie
- Bolzplatz "An der Neumühle"
- Wirtschaftsweg zum "Falkenhof"
 
1991:
Bürgerhaus, Eröffnung und Schlüsselübergabe

1992:
- Partnerschaft Oberlungwitz-Dudenhofen
- Bildhauersymposium "Flurzeichen" am Wasserwerk
- Gründung Theaterverein
   
1993:
- Neugestaltung "Konrad-Adenauer-Platz"
- Gründung Verein für Heimatgeschichte und -Kultur
- Gründung Reit- und Fahrverein
- Freunschaftskreis Oberlungwitz gegründet 

 
1994:
- Gewerbegebiet "Südwest"
- Spielplatz "Am Hofgraben"
- Gründung Verein "Eltern und Kinder in St. Kunigunde"
   
1995:
- Eröffnung Mühlenrestaurant "Freie Neumühle"
- Brücke "An der Neumühle"
- Ausbau der Ketteler-Straße

1996:
- Gewerbegebiet 1. Spatenstich
- Mittelweg
- Röschengarten, Erschließung

1997:
Sängerheim "MGV Cäcilia" und "Liedertafel" am Festplatz

1998:
- Sanierung Festhalle
- Skateranlage am Abenteuerspielplatz
   
1999

- Errichtung Mahnmal für den Frieden (VdK)
- Sanierung Badeplatzbrücke
- Sanierung Tennenplatz
- Markant- bzw. Edeka-Markt (heute Wasgau-Markt) 

nach 2000

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2000:
-
Neubau Sparkasse an der Speyerer Straße
- Radweg Dudenhofen/Römerberg


2002:
- Einwohner am 30.08.: 6.084
- Eröffnung Seniorenresidenz "St. Sebastian"
- Eröffnung "Haus der Vereine"
- Bouleplatz
- Abriss der Gebäude Untere Mühlstraße / St. Klarastraße
 
2006:

850-Jahrfeier der Gemeinde Dudenhofen

...

Weitere Informationen über die 

Geschichte unseres Ortes ?

Historische Streifzüge 
durch Dudenhofen


Beiträge zur Ortsgeschichte