Historischer Ortsrundgang (I)

Hinweis- und Informationstafeln in Dudenhofen geben Auskunft über das Gestern und Heute

Der Verein für Heimatgeschichte und –Kultur Dudenhofen e.V. setzt sich zum Ziel, die Geschichte des Ortes für alle erlebbar zu machen und das Wissen über längst vergangene Zeiten auch für künftige Generationen zu bewahren. Die vom Verein im Jahre 2021 im Ort installierten und auf unserer Homepage nachfolgend dargestellten Hinweis- und Informationstafeln,  geben Auskunft zu baulichen Zeugnissen und Einblicke in das religiöse, gesellschaftliche, gesellige und wirtschaftliche Leben der Dorfbewohner in früherer Zeit. Eine Erweiterung des derzeitigen Bestandes ist geplant.
   

Realisiert mit freundlicher Unterstützung der Ortsgemeinde Dudenhofen und der Bürgerstiftung Dudenhofen.

Inhaltliche/textliche Gestaltung:  

Stefanie Ofer

Technische Umsetzung:

Peter Eberhard, Johann Sammet   

Digitale Realisierung und Repro: 

Clemens Keller

 Pfarrkirche: Abhängung der Glocken am 21. September 1917 mit Kaplan Betz, Pfarrer Junker und Zimmermann Bankhard. 

Pfarrhaus: Die Hintergasse, heute Raiffeisenstraße, von der Neustadter Straße aus gesehen vor dem 7. Dezember 1918. Auf der linken Seite das Pfarrhaus.

Gemeindehaus: Das Gemeindehaus mit dem Polizeidiener Lorenz Beck vor dem 7. Dezember 1918.

Knabenschulhaus: Luftaufnahme des Dorfkerns um 1939. Gegenüber der Kirche ist das Knabenschulhaus zu sehen. 

Mädchenschulhaus: Das Mädchenschulhaus (links) mit Kindergarten und Schwesternhaus.

Bahnhof / Wartehäuschen

Gasthaus "Zm Lamm": Eine Grußkarte aus Dudenhofen von 1925: links das Gasthaus „Zum Lamm“. Der Laternenturm wurde 1960 abgenommen und ist 2013 wieder errichtet worden.

Gasthaus "Zum Adler":  Besuch aus Amerika: Maria Zimmermann, geborene Lehr (helles Kleid), und ihr Mann Carl Zimmermann (dunkler Anzug) 1947 vor dem „Adler“. Beide sind Ehrenbürger von Dudenhofen. 

Gasthaus "Zum Ochsen": Postkarte datiert auf den 9. August 1919: Blick in die Speyerer Straße, links das Gasthaus Zum Ochsen“, an der „Drehscheibe“ zwei französische Soldaten, darüber ein Gruß in französischer Sprache.

Flurkapelle: Ausschnitt aus einer Postkarte, vor 1895, mit einer Abbildung der Flurkapelle oben rechts. Darauf sind auch noch die Lindenbäume zu erkennen, die 1816 gepflanzt wurden.

Friedhof: Friedhof mit Trauergesellschaft um 1925, im Hintergrund ist die alte Straße nach Neustadt an der Weinstraße zu sehen.

Morschmühle/Wingardsmühle: Detail einer Postkarte aus Dudenhofen, gedruckt vor 1895 , mit der Morschmühle, die hier als „Grundhöfer Kunstmühle“ bezeichnet ist. Der handschriftliche Zusatz lautet: Hotel abgebrannt, Brand am 7.11.1901“.

 Neumühle: Luftaufnahme der Neumühle vor der umgebenden Bebauung von Süden aus: Rechts das langgestreckte Wohnhaus, in dessen südlichen Teil das Mahlwerk des 19. Jahrhunderts untergebracht war. Hinter dem Wohnhaus ist das eigentliche Mühlengebäude zu erkennen, im Hintergrund das von Edwin Meyer in den 1950er Jahren errichtete moderne Wohnhaus. 

Firma Walter: Die Fabrik Johann Walter in einem Detail auf einer Postkarte aus der Zeit vor 1895, im Hintergrund sind die Stadt Speyer und der Odenwald dargestellt.

Pfarrkirche Sankt Gangolf

Standort:   Neustadter Straße 10 
Heutige Nutzung: Pfarrkirche

Pfarrhaus

Standort:    Raiffeisenstraße 12
Heutige Nutzung:  Zentrales Pfarrhaus Katholische Pfarrei Hl. Hildegard

Gemeindehaus

Standort:     Neustadter Straße 3 
Heutige Nutzung:   Ambulanter Pflege- und Beratungsdienst 

Knabenschulhaus

Standort:  Neustadter Straße 11
Heutige Nutzung: Steuerberatungsgesellschaft

Mädchenschulhaus

Standort: Konrad-Adenauer-Platz 12
Heutige Nutzung: Verbandsgemeindeverwaltung

Bahnhof

Standort:  Carl-Zimmermann-Straße 49| 
Heutige Nutzung: Wohngebäude

Gasthaus "Zum Lamm"

Standort:  Landauer Straße 2| 
Heutige Nutzung: Hotel

Gasthaus "Zum schwarzen Adler"

Standort:   Speyerer Straße 3
Heutige Nutzung: Gasthaus / Restaurant

Gasthaus "Zum Ochsen"

Standort:    Neustadter Straße 2
Heutige Nutzung: Geschäftshaus / Volksbank

Flurkapelle

Standort:     Ecke Berghauser Str. / Harthauser Str.
Heutige Nutzung:  Feldkapelle mit Kreuzigungsgruppe 

Maulbronner Hof

Standort:      Areal etwa um Landauer Straße 50 und Straßen
                      "Am Hofgraben" / "Am Hainbach" 
Heutige Nutzung:   Wohnbebauung 

Friedhof

Standort:       Iggelheimer Str. 1   
Heutige Nutzung:    Friedhof mit Memoriam-Garten 

Morschmühle

Standort:        St. Klara-Straße 14 
Heutige Nutzung:     Wohngebäude 

Neumühle

Standort:         Ketteler Straße 17
Heutige Nutzung:     Kinderhospiz 

Firma Walter

Standort:          Raiffeisenstraße
Heutige Nutzung:     Wohngebäude

Historischer Ortsrundgang (II)

Mit Google-Maps digital 
durch die Dudenhofener Ortsgeschichte spazieren

Dudenhofen neu entdecken – digital und doch ganz nah. Mit unserer interaktiven Karte lässt sich die vielfältige Geschichte unseres Ortes auf ganz besondere Weise erleben: Station für Station führt sie durch Jahrhunderte und ermöglicht, an historischen Stätten unmittelbar innezuhalten, Geschichten und Hintergründe zu erfahren und den Wandel der Zeit sichtbar zu machen.
  

Ob beim Flanieren durch die Straßen, beim Einkaufen oder beim Erkunden am Bildschirm – überall begegnen uns Spuren vergangener Zeiten. Alte Fotografien und Texte laden dazu ein, Vergleiche zwischen dem Gestern und dem Heute zu ziehen und die Entwicklung Dudenhofens lebendig nachzuvollziehen.
   

Wer möchte, kann sogar themenbezogene Wege einschlagen: So wird Geschichte nicht nur sichtbar, sondern erlebbar – Schritt für Schritt, Blick für Blick oder Klick für Klick.

Im Jahr 1525 bzw. 1572/74 hätte Sie eine der ältesten Flurpläne unseres Ortes durch den Ort geleitet. Heute geht das einfacher ...

(Durch Klick auf die Karte gelangen Sie zu unserem digitalen Ortsplan bei Google-maps)

Historischer Ortsrundgang (III)

5.000 Jahre Kulturgeschichte
in und um Dudenhofen
- eine Spurensuche - 

Funde wie ein Steilbeil aus der jüngeren Steinzeit, eine bronzezeitliche Gewandnadel, das Grab eines keltischen Kriegers aus der jüngeren Eisenzeit, Glas und andere Gefäße aus der Zeit der römischen Besiedlung, aber auch die Grabbeigabe des sog. Sturzbechers (oder Glockenbechers) einer vornehmen fränkischen Dame verraten uns, dass schon seit etwa 5.000 Jahren Menschen diesen Flecken Erde, wenn auch zu Beginn noch nicht permanent, als lebenswert erachtet haben.

Ein vom Verein für Heimatgeschichte und -Kultur konzipierter Flyer (hier auch als PDF) lädt ein, sich auf die Suche nach den Spuren vergangener Jahrtausende wie auch unserer jüngeren Geschichte zu begeben. Es sind vor allem bauliche Zeugnisse der letzten drei Jahrhunderte, die Einblicke in Alltägliches und Nichtalltägliches der Dorfbewohner geben und vom religiösen, gesellschaftlichen und geselligen sowie wirtschaftlichen Leben früherer Zeiten in und um Dudenhofen berichten.

Noch mehr Kultur gefällig ?

Über die Homepage der Verbandsgemeindeverwaltung können Sie gerne weitere Sehenswürdigkeiten der Ortsgemeinde Dudenhofen aus der heutigen Zeit erkunden und entdecken: